technik

Pulvermühlemuseum Chur

Pulvermühlemuseum Chur: Blick auf das sogenannte Läuferwerk, in dem die Komponenten für das Pulver durch Gusswalzen von je fünf Tonnen Gewicht erstmals vermischt werden
Pulvermühlemuseum Chur: Blick auf das Gestänge des Läuferwerks, das mittels Wasserkraft angetrieben wird

Das Pulvermühlemuseum Chur zeigt auf einem Areal von 3,5 Hektaren auf, wie in Chur bis 1976 Schiess-, Spreng- und Artilleriepulver hergestellt wurde. Besichtigt werde können in den insgesamt 22 Bauten diverse Maschinen wie etwa ein Läuferwerk, ein Körn- und ein Staubapparat. Diese werden durch Wasserkraft betrieben. Das Wasser für den Antrieb der Maschinen wird aus dem Obertorer Mühlbach zu den Maschinen geleitet.

Zu sehen ist im Pulvermühlemuseum Chur zudem die wohl einzige noch erhaltene Rundieranlage zur Herstellung von Rundpulver.

Gegründet wurde die Pulvermühle Chur im Jahr 1842 durch den Unternehmer Peter Theodor Marin. Die Blütezeit des Privatunternehmens dauerte nur kurz, da ab 1848 gemäss der neuen Schweizerischen Bundesverfassung der Bund das Monopol für die Pulverherstellung inne hatte. Als Bundesbetrieb produzierte die Pulvermühle jedoch noch bis 1976 Pulver. Auf dem Gelände befindet sich heute auch ein Tier- und Freizeitpark.

Pulvermühlemuseum Chur: Die ehemalige Schreinerei der Pulvermühle dient heute als Museum und Informationszentrum

Pulvermühlemuseum Chur

Pulvermühlestrasse 79, 7000 Chur
Tel. +41 (0)81 285 15 34
chur.graubuenden.ch/de/angebot/chur/pulvermuehle-chur
Karte (Google Maps)

Öffnungszeiten

April bis Oktober, täglich auf Anfrage bei Gaudenz Schmid, Tel. +41 (0)81 285 15 34 (erreichbar jeweils vor 9.00 Uhr), oder bei bei Chur Tourismus, Tel. +41 (0) 81 252 18 18

Eintrittspreise

Erwachsene CHF 10.-,
Schüler und Lehrlinge CHF 6.-,
Kinder unter 7 Jahren gratis

Führungen

täglich auf Anfrage bei Gaudenz Schmid, Tel. +41 (0)81 285 15 34 (erreichbar jeweils vor 9.00 Uhr) oder bei Chur Tourismus, Tel. +41 (0) 81 252 18 18, Maximalpreis pro Fühurng ab 20 Personen CHF 200.-