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Domschatzmuseum Chur

Domschatz Chur, Kasel, Seidengewebe mit Goldfaden, Rückenteil in Streifen gemustert, das eine Musterband mit kufischen Schriftzeichen, 1. Hälfte 14. Jahrhundert (Figuren in Reliefstickerei auf dem Kaselstab um 1500)
Domschatz Chur, Luzius-Schrein; romanisches Hausreliquiar, das aus dem Prämonstratenser-Chorherrenstift St. Luzi in Chur stammt, 1252

Der Churer Domschatz besteht grösstenteils aus Reliquiaren und liturgischen Geräten, die ursprünglich zur mittelalterlichen Ausstattung der Kathedrale und Klosterkirche St. Luzi gehörten. Insgesamt illustriert der Churer Domschatz die 1500 Jahre umfassende sakrale Kulturgeschichte von der Gründung des Bistums Chur bis heute.

Die bedeutenden Kunstwerke waren bis 2002 in der Sakristei der Kathedrale zu besichtigen. Aufgrund der Restaurierung der Kathedrale musste das Dommuseum geschlossen werden. Geplant ist, im Bischöflichen Schloss ein neues Domschatzmuseum einzurichten. Bis dahin ist der Domschatz im Kulturgüterschutzraum des Rätischen Museums eingelagert.

Im Museum wird auch ein monumentaler Todesbilderzyklus von 1543 nach Motiven von Hans Holbein d. J. (ca. 1497-1543) zu sehen sein.

Domschatzmuseum Chur, das Bischöfliche Schloss

Domschatzmuseum Chur

Hof, 7000 Chur
ab_mueller-fulda@hispeed.ch
www.bistum-chur.ch/kathedrale/domschatz/
Karte (Google Maps)

Öffnungszeiten

Das Domschatzmuseum ist derzeit in Planung