lokal- / regional-geschichte

Museum d'Engiadina Bassa Scuol

Museum d’Engiadina Bassa Scuol, Arvenholzschrank, 1714, Tirol
Museum d’Engiadina Bassa Scuol, Stube aus Lavin, ca.1550

Wie die bäuerliche Bevölkerung im Unterengadin bis Mitte des 20. Jahrhunderts gelebt hat, zeigt das Museum d’Engiadina Bassa auf umfassende Weise. Speziell thematisiert wird der Ackerbau, der bis nach dem Zweiten Weltkrieg noch gut ein Drittel aller intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen im Unterengadin bestimmte.

Das Museum in der Chà Gronda stellt die historische Lebenskultur und die Wirtschaftsformen anhand von Arbeitsabläufen dar und macht so den einstigen Alltag nachvollziehbar. Das Museum beherbergt auch eine Ausstellung über die prähistorischen Siedlungen im Unterengadin sowie eine Bibliothek mit u. a. Exemplaren der ersten, 1679 in Scuol gedruckten, rätoromanischen Bibel. Es findet jährlich eine Sonderausstellung statt.

Die Chà Gronda mit ihrer dreistöckigen Laube stammt im Wesentlichen aus den Jahren 1702-1704.

Museum d’Engiadina Bassa Scuol, der Museumssitz mit der dreigeschossigen Laube, errichtet 1702 – 1704

Museum d'Engiadina Bassa Scuol

Plaz, 7550 Scuol
Tel. +41 (0) 81 861 88 00
info@museumscuol.ch
www.museumscuol.ch
Karte (Google Maps)

Öffnungszeiten

Juni, Dienstag und Freitag, 16.00–18.00 Uhr; Juli bis Oktober, Dienstag
bis Freitag, 16.00–18.00 Uhr; Sonntag, 15.00–17.00 Uhr; jeden Montagnachmittag
ganzjährig Dorf- und Museumsführung (Anmeldung Gästeinformation Scuol,
Tel. +41 [0]81 861 88 00)

Eintrittspreise

Erwachsene CHF 5.-,
mit Reka und Gästekarte CHF 3.-,
Kinder CHF 2.-

Führungen

auf Anfrage, Tel. + 41 (0) 81 864 19 63

Externe Links

www.engadin.com

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